PRODUKTE UND LÖSUNGEN

Warum Monitoring so wichtig ist

Monitoring-Fallen sind frühzeitige Frühwarnsysteme gegen Vorratsschädlinge wie Motten und Käfer. Sie ermöglichen eine präzise, zeitnahe Einschätzung des Schädlingsdrucks und geben somit die Möglichkeit weitere Schutzmaßnahmen einzuleiten oder im nachhinein zu überprüfen.

Monitoring – Ihr Schutznetz im Lager

Monitoring-Fallen bilden das Rückgrat eines wirksamen Vorratsschutz-Systems. In Kombination mit Lagerhygiene, Temperatur- und Feuchteüberwachung sowie gezieltem Nützlings- oder Kieselgureinsatz gewährleisten sie:

  • Früherkennung potenzieller Befälle
  • Gezielte Intervention, ohne chemische Überdosierung
  • Nachhaltige Kontrolle dank dokumentierter Datenlage

So schützen Sie Ihre Vorräte effektiv, effizient und umweltfreundlich.

Arten von Monitoring-Fallen

Pheromon-Klebefallen

Speziel entwickelte Pheromone werden in Kombination mit Klebefallen eingesetzt. Motten und Käfer werden von dem Pheromon angezogen und bleiben kleben. Die Klebefallen werden regelmässig kontrolliert und anhand einer definierten Schadensschwelle, kann es weiteren Handlungsbedarf geben.

Pitfall-/Probe-Fallen

Diese Fallen bestehen aus perforierten Kunststoffrohren oder Trichtern mit integriertem Sammelbehälter. Die Falle wird direkt in das Lagergut eingebracht. Aktive Insekten gelangen durch die Öffnungen in das Innere und fallen in den Sammelbehälter. Eine Entnahme und Kontrolle ist einfach und schnell möglich.
Dome- und Bodenfallen

Kuppelförmige Fallen mit Köder mischen lokales Lockfutter mit Pheromonen. Sie sind vielseitig einsetzbar – in Silos, Hallen oder unter Förderanlagen. Ideal zur Kombination mit Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung.

Allgemeine Einsatz & Monitoring-Tipps

Platzierung

  • Pheromonfallen: ca. 1 Falle/10 m², in Ecken oder an Lagergrenzen.
  • Probe-Fallen: zentral und ca. 1 m Abstand zueinander im Getreide.
  • Dome-Fallen: strategisch in störungsreichen Bereichen positionieren.

Frequenz

  • Pheromonfallen: wöchentlich prüfen, bei geringem Risiko monatlich.
  • Probe-/Domefallen: ca. alle 10–14 Tage bis 18 °C, danach monatlich.

Dokumentation

  • Fangmengen und Fangdatum erfassen.
  • Frühwarntrends dokumentieren, um frühzeitig handeln zu können

Interpretation & Maßnahmen

  • Cel ≥ 5 Motten/Woche in Pheromonfallen → Bekämpfung erwägen.
  • Steigende Käferzahlen in Fallenzentrum rechtfertigen Temperaturmanagement oder gezielte Behandlungen.

Mating‑Disruption‑Fallen unterbrechen gezielt die Fortpflanzung von Schadinsekten, indem sie artspezifische Pheromone freisetzen und die Orientierung der Männchen stören.

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