PRODUKTE UND LÖSUNGEN

SChermaus Bekämpfung

Die Bekämpfung von Schermäusen stellt im professionellen Einsatz eine besondere Herausforderung dar, da die Tiere überwiegend unterirdisch aktiv sind und Schäden oft lange unentdeckt bleiben. Durch ihren Wurzelfraß gefährden sie insbesondere Dauerkulturen wie Obst, Wein oder Forstpflanzungen nachhaltig. Bereits geringe Populationen können dabei erhebliche wirtschaftliche Verluste verursachen. Eine effektive Kontrolle erfordert daher gezielte Maßnahmen und ein frühzeitiges, fachgerechtes Vorgehen.

Warum Schermäuse bekämpfen?

Die Schermaus (Wühlmaus) zählt zu den bedeutendsten Schadnagern im landwirtschaftlichen und gärtnerischen Bereich. Im Gegensatz zur Feldmaus verursacht sie ihre Schäden überwiegend unterirdisch, indem sie Wurzeln und unterirdische Pflanzenteile frisst.

Besonders betroffen sind:

  • Obst- und Weinbauanlagen
  • Baumschulen und Forstkulturen
  • Grünland sowie Sonderkulturen

Ein Befall bleibt häufig lange unbemerkt, bis erste sichtbare Schäden auftreten. Dann ist es oft bereits zu erheblichen Ausfällen gekommen. Typisch sind:

  • Absterben junger Bäume und Pflanzen
  • Instabilität durch zerstörte Wurzelsysteme
  • Nachhaltige Schädigung von Dauerkulturen

Gerade in mehrjährigen Kulturen können Schermäuse langfristige wirtschaftliche Schäden verursachen, da einmal geschädigte Pflanzen häufig nicht regenerieren.

Die Problematik: Unsichtbare Schäden und hohe Anpassungsfähigkeit

Die Bekämpfung von Schermäusen stellt besondere Anforderungen, da sich ihr Verhalten deutlich von dem der Feldmaus unterscheidet.

Zentrale Herausforderungen sind:

  • Verborgene Lebensweise
    Schermäuse leben fast ausschließlich in unterirdischen Gangsystemen. Schäden werden daher oft erst erkannt, wenn Pflanzen bereits stark geschädigt sind.

  • Gezielter Wurzelfraß
    Im Gegensatz zu oberirdisch fressenden Nagern greift die Schermaus direkt das Versorgungssystem der Pflanzen an, was besonders kritisch für Dauerkulturen ist.

  • Geringe Sichtbarkeit des Befalls
    Die Aktivität ist schwer zu erkennen, da typische Anzeichen wie Erdhaufen oft unscheinbar oder mit anderen Arten zu verwechseln sind.

  • Langsame, aber stetige Ausbreitung
    Schermäuse vermehren sich weniger explosionsartig als Feldmäuse, können aber stabile Populationen aufbauen und sich kontinuierlich in Beständen ausbreiten.

  • Schwer zugängliche Bekämpfung
    Maßnahmen müssen gezielt in die Gangsysteme eingebracht werden, um eine ausreichende Wirkung zu erzielen.

 ARVALIN VOLE STOP®

Arvalin Vole Stop® wurde speziell für die effektive Bekämpfung von Schermäusen (Wühlmäusen) in landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen entwickelt. Durch seine anwendungsorientierte Formulierung eignet er sich optimal für den gezielten Einsatz in den unterirdischen Gangsystemen der Tiere und ermöglicht eine zuverlässige Regulierung von Befallssituationen.

Die Produktgestaltung ist auf das typische Verhalten der Schermäuse abgestimmt und gewährleistet eine gute Aufnahme im natürlichen Lebensraum. Dadurch können Populationen effektiv reduziert und Schäden an Wurzelsystemen nachhaltig begrenzt werden.

Vorteile

  • Gezielte Wirkung im Gangsystem der Schermäuse
  • Hohe Attraktivität und gute Köderannahme
  • Effizienter Einsatz auch bei versteckt lebenden Populationen
  • Geeignet für Dauerkulturen wie Obst, Wein und Forst sowie Grünland
  • Praxisgerechte Anwendung mit gängigen Ausbringmethoden
  • Unterstützt eine schnelle Reduktion von Schadnagerpopulationen

Wirkstoff:

Zinkphosphid ist ein bewährter Wirkstoff zur Bekämpfung von Feldmäusen im landwirtschaftlichen Einsatz und zeichnet sich durch seine zuverlässige und schnelle Wirkung aus. Nach der Aufnahme des Köderkorns reagiert der Wirkstoff im sauren Milieu des Magens und setzt Phosphin (PH₃) frei, ein toxisches Gas, das die Zellatmung blockiert und somit lebenswichtige Stoffwechselprozesse unterbindet. Bereits geringe Mengen sind ausreichend, um eine effektive Wirkung zu erzielen, was insbesondere bei selektivem Fressverhalten der Zielorganismen von Vorteil ist. Zudem wird Zinkphosphid unter natürlichen Bedingungen relativ schnell abgebaut, wodurch keine langfristige Anreicherung in der Umwelt erfolgt. Durch diese Eigenschaften eignet sich der Wirkstoff besonders für den gezielten und effizienten Einsatz im Freiland, wobei die Anwendung stets unter Einhaltung der guten fachlichen Praxis und der gesetzlichen Vorgaben erfolgt.

Hinweise

  • SB-Verbot
  • Sachkunde Pflanzenschutz
  • Geringer Eigengeruch
  • Cypermethrin: 80 g/l
  • Piperonlybutoxid (PBO): 228 g/l
Überarbeiten

XXX

 

ARVALIN Phos®

Arvalin® Phos ist ein speziell entwickelter Köder zur gezielten Bekämpfung von Wühlmäusen (Schermaus) im professionellen Einsatz. Das Produkt ist auf die besonderen Anforderungen der unterirdisch lebenden Schadnager abgestimmt und ermöglicht eine effektive Kontrolle auch bei schwer zugänglichen Populationen.

Durch seine praxisgerechte Formulierung eignet sich Arvalin® Phos optimal für die Anwendung direkt in den Gangsystemen der Tiere. Dies sorgt für eine hohe Annahme des Köders sowie eine effiziente Wirkung im natürlichen Lebensraum der Wühlmäuse.

Vorteile

  • Gezielter Einsatz in unterirdischen Gangsystemen
  • Sehr gute Köderannahme durch angepasste Formulierung
  • Effiziente Bekämpfung auch bei verborgenem Befall
  • Geeignet für anspruchsvolle Kulturen wie Obst, Wein, Forst und Grünland
  • Praxisnahe Anwendung mit gängigen Ausbringverfahren
  • Zuverlässige Reduktion von Wühlmauspopulationen

Wirkstoff:

Arvalin® Phos basiert auf einer bewährten Wirkstofftechnologie aus der Gruppe der Metallphosphide. Nach der Aufnahme des Köders wird im Verdauungstrakt der Wühlmäuse Phosphin (PH₃) freigesetzt, ein Gas, das die Zellatmung blockiert und so zu einer schnellen und zuverlässigen Wirkung führt.

Diese Wirkweise ist besonders geeignet für die Bekämpfung unterirdisch lebender Schadnager, da bereits geringe Köderaufnahmen ausreichen, um eine effektive Kontrolle zu erzielen. Gleichzeitig wirkt der Wirkstoff gezielt im Lebensraum der Tiere und unterstützt so eine effiziente Reduktion selbst schwer zugänglicher Populationen.

Ein weiterer Vorteil dieser Wirkstoffgruppe liegt darin, dass sie sich unter natürlichen Bedingungen nicht langfristig in der Umwelt anreichert. Dadurch eignet sich die Phosphid-Technologie besonders für den gezielten Einsatz im Freiland, sofern sie sachgerecht und entsprechend der guten fachlichen Praxis angewendet wird.

Hinweise

  • SB-Verbot
  • Sachkunde Pflanzenschutz
  • Schutzausrüstung beachten
  • Pyrethrine: 4g/l
  • Piperonylbutoxid (PBO): 22g/l
Überarbeiten

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